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Internet-Nutzungsdaten bei INFOnline und SEP sesam in guten Händen

Wer sein Online-Angebot an Werbepartner vermarkten möchte, benötigt aktuelle und verlässliche Zahlen über die Reichweite seiner Webseite. INFOnline übernimmt für rund 1.300 Webseiten das Internet Audience Measurement (IAM) und liefert seinen Kunden geprüfte und vertrauenswürdige Zahlen zu Page Impressions und Visits, die als Grundlage für die Abrechnung der Werbehonorare dienen.
Internet-Nutzungsdaten bei INFOnline und SEP sesam in guten Händen

dass IT ist SEP Gold Buisness Partner

Zu den Kunden von INFOnline gehören die Internetangebote der Fernsehsender RTL und SAT1 ebenso wie BILD.de, Focus.de und die Portale GMX und Web.de – allesamt Medien-Unternehmen, deren wirtschaftliche Grundlage die Besucherzahlen ihrer Webseiten sind. Im Jahre 2002 ist INFOnline als unabhängiges Organ aus der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW e. V.) entstanden und entwickelte sich zum zentralen Ansprechpartner der Online-Branche für alle Fragen rund um die standardisierte Nutzungsmessung.

Die technische Messung erfolgt mit dem „Skalierbaren Zentralen Messverfahren“ (SZM), das INFOnline exklusiv für den deutschen Markt lizenziert hat. Derzeit (Stand August 2009) misst INFOnline die Zugriffe von rund 1.300 Internetseiten und verarbeitet in zwei Rechenzentren ca. 70 Mrd. Datensätze pro Monat im 24/7-Betrieb.

INFOnline betreibt zwei Rechenzentren, in Bonn und Düsseldorf. Das Herz der IT-Infrastruktur bilden rund 20 Server mit Red Hat Enterprise Linux als Betriebssystem, davon vier Datenbankserver mit MySQL als Datenbank. Hier werden die Internet-Nutzungsdaten der Kunden gesammelt und ausgewertet. Hinzu kommen Rechner für den Office-Betrieb sowie das SAP-System, die Telefonanlage und das Intranet. Ein DNS- und ein Webserver für die INFOnline-Website sowie ein Satellite-Server zum Einspielen von Updates für die Red Hat-Server runden die Infrastruktur ab.

Bis 2008 auf Platte gesichert


Bis ins Jahr 2008 sicherte INFOnline seine Daten durch Spiegelung auf externe Festplatten. Dies wurde jedoch durch die rasch wachsende Datenmenge unwirtschaftlich. Das Kopieren der Daten wurde immer zeitaufwändiger und mit der Zahl der zu sichernden Server stieg auch die Gefahr von Fehlern. Gut, dass INFOline mit der Kölner „dass IT“ bereits einen System-Integrator an Bord hatte, der über umfangreiches Know-how auch zur Sicherung größerer Linux-Infrastrukturen verfügte. Die dass IT hatte bei INFOnline unter anderem bereits die Open-Source-Lösung “GroundWork” implementiert, mit der die Infrastruktur von INFOnline überwacht wird.

Als potenziell geeignete Lösungen zur Sicherung der Linux-Server stellte dass IT die freie Backup-Software Bacula und SEP sesam vor. INFOnline entschied sich für SEP sesam, weil „bei Bacula der Support nur unzureichend geregelt war”, erinnert sich Peter van Beek, IT-Verantwortlicher bei INFOnline. Dazu überzeugte die komfortable Benutzeroberfläche von SEP sesam, mit der sich Konfigurationen und Routineaufgaben zügig erledigen lassen. SEP sesam ermöglicht die Sicherung im laufenden Betrieb von Betriebssystem und Datenbank und speichert diese Daten wahlweise auf Platte oder Band. Für die Sicherung auf Band nutzt INFOnline eine IBM FibreChannel Tape Library mit 48 Slots und zwei Laufwerken.

Sicherung auf Band und Disk


Die Installation und Konfiguration von SEP sesam erfolgte durch den Partner dass IT. Die Einarbeitungszeit für SEP sesam beschreibt Peter van Beek als “sehr gering”, mit der Funktion von SEP sesam ist er “sehr zufrieden”. Anfängliche Probleme mit den Sperrzeiten von Medien konnten gemeinsam mit dem Implementierungspartner dass IT gelöst werden. Durch Justierungen am Medienplan werden nun gleichermaßen Anforderungen an das Vorhalten definierter Sicherungszyklen sowie an eine effiziente Tape-Nutzung erfüllt.

Einziger Wermutstropfen ist derzeit noch die Sicherung von Servern, die hinter einer externen Firewall stehen. Peter van Beek: “Wenn ein System hinter einer externen Firewall steht, wird dieses System bei uns nicht über SEP gesichert, da die Implementierung dieses Backupjobs nicht gerade einfach ist.” Ursache dafür ist die strenge Vorwärts- und Rückwärts-Auflösbarkeit des DNS-Namens eines zu sichernden Systems.

„Wir machen einmal im Monat eine Vollsicherung und täglich inkrementelle Sicherungen. Dabei fallen ca. 25 GB Daten pro Tag an. Jobs mit großen Datenmengen werden auf Bändern gesichert. Kleinere Mengen und Betriebssystem-Dateien sichern wir auf einen Disk-Pool. Die LTO-Bänder sind in zwei Pools aufgeteilt: einen Pool für inkrementelle Sicherungen und ein Pool für die Vollsicherungen”, beschreibt Peter van Beek die Backup-Konfiguration.

Montitoring reduziert Administrationsaufwand


Zusätzlich integrierte dass IT die Backup-Lösung in die Monitoring-Lösung von INFOnline. Dazu erstellten die Systemintegratoren Profile für Backup-Server und -Clients mit allen Plugins und Checks für die Überwachung der Backup-Jobs. Damit können Fehlermeldungen und Warnungen differenziert werden und führen nur bei echten Störungen zur Eskalation. „Dank der Integration in unser Monitoring-System wissen wir stets genau, dass unser Backup zuverlässig und wie geplant funktioniert”, erklärt van Beek. „Auf diese Weise können wir die Kontrolle des Backups in zwei Stunden pro Woche erledigen.”

Unternehmen

INFOnline ist Deutschlands führender Anbieter von Reichweitenmessungen im Internet (Internet Audience Measurement). Der Dienstleister erhebt seit 2002 die Seitenzugriffe auf Internetangebote nach den einheitlichen Standards der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) und der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) und stellt dem Online-Werbemarkt diese Leistungswerte zur Nutzung des Mediums Internet zur Verfügung. Mit den auf dieser Basis ermittelten und geprüften Web-Reichweiten können Online-Angebote erfolgreich effizient vermarktet werden. Das Unternehmen mit Sitz in Bonn zählt aktuell 22 Mitarbeiter.

Ausgangssituation

Bis 2008 sicherte INFOnline ihre Daten hauptsächlich über externe Festplatten. Dies war durch die Zunahme der Datenmenge jedoch nicht mehr sinnvoll. Deshalb entschloss sich INFOnline zur Anschaffung einer professionellen Backup-Lösung.

Lösung

INFOnline sichert die insgesamt 33 Linux- und Windows-Server seines Haupt-Rechenzentrums mit SEP sesam. Für die Sicherung auf Band verwendet INFOnline eine IBM FibreChannel Tape Library mit 48 Slots und zwei Laufwerken. Die Implementierung erfolgte durch den SEP-Partner dass IT aus Köln.

Nutzen

Durch den Einsatz von SEP sesam kann INFOnline die umfangreichen MySQL-Datenbanken der Linux-Server nahezu vollautomatisch sichern. Der Aufwand für die Kontrolle des ordnungsgemäßen Backups liegt gerade einmal bei zwei Stunden pro Woche.

SEP-Partner dass IT

Die dass IT GmbH aus Köln ist der Spezialist für maßgeschneiderte Open-Source- Lösungen. Mit einem Team hochkarätiger Linux-Spezialisten realisiert das Unternehmen IT-Projekte bei mittelständischen Unternehmen, Behörden und Großkunden. Die Schwerpunkte der dass IT liegen in den Bereichen Systems Management, Planung und Realisierung von hochverfügbaren Linux-Serversystemen und der Integration von Linux-Servern und Serverdiensten in bestehende komplexe IT- Infrastrukturen. dass IT arbeitet mit starken Partner wie Novell, Red Hat, Univention, SEP, GroundWork und Open-Xchange, um den Kunden bei Bedarf auch Software mit Herstellersupport liefern zu können. Für Komplettlösungen mit Server- und Storage-Hardware kann die dass IT auf Partner wie Sun, EqualLogic/Dell und IBM zurückgreifen.

 

Pressetext und Kontakt:
INFOnline GmbH
Peter van Beek
Forum Bonn Nord, Brühler Straße 9
D-53119 Bonn

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