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WannaCry: Ransomware die Stirn bieten

von Kristian Timme

Eher zufällig ist die Schadsoftware WannaCry vergangene Woche gestoppt worden. Die WannaCry-Attacke gilt als eine der bislang größten Attacken ihrer Art überhaupt. Die Weiterverbreitung dieser Variante des Wurms ist vorerst aufgehalten. Für bereits infizierte Rechner jedoch kommt jede Hilfe zu spät: einmal verschlüsselte Daten bleiben unzugänglich, offenbar selbst nach Zahlung eines Lösegelds.

 

Absoluten Schutz vor derartigen Angriffen gibt es nicht. Systemadministratoren wie Endnutzer können jedoch diverse Maßnahmen ergreifen, um ihre bzw. die von ihnen betreuten Systeme weitest möglich zu schützen. Auch für den Fall, dass ein solcher Angriff Erfolg hat, sollte vorgesorgt werden.

 

Patches für die Sicherheitslücken, die WannaCry nutzt, stehen seitens Microsoft bereit. Da diese Lücken jedoch im Netz veröffentlicht wurden, sind weitere darauf basierende Attacken nicht unwahrscheinlich. Noch nicht betroffene oder neu aufgesetzte Windows-Systeme sollten also zeitnah mit diesen Sicherheits-Updates versehen werden.

 

Um dies in größeren Umgebungen zu bewerkstelligen, bietet sich eine Software-Verteilung an, wie sie zum Beispiel die Firma uib mit ihrem Produkt OPSI bereitstellt. Mit Hilfe des Open Source Client-Management-Systems lassen sich Softwareprodukte und Sicherheits-Updates auf Windows-Systemen voll automatisiert verteilen. Alle Windows-Betriebssystemvarianten sowie Linux werden unterstützt. Auch lassen sich Hardware- und Software-Inventare aller verwalteten Rechner erstellen.

 

Ist ein Rechner erst einmal befallen, können Daten im besten Fall aus einem Backup wiederhergestellt werden. Für Unternehmensnetzwerke empfiehlt sich der Einsatz einer Backup-Lösung, die netzwerkübergreifend arbeitet und Sicherung, Archivierung und Wiederherstellung aller gängigen Windows- und Linux-Systeme bietet. Bareos (Backup Archiving Recovery Open Sourced) ist eine Open-Source-Software, die eben diese Anforderungen erfüllt. Der Vorteil einer Open Source-Lösung gegenüber proprietären Lösungen ist vor allem die Unabhängigkeit. Selbst nach dem Ablauf von Subscriptions kann die Software weitere genutzt werden, so dass man nach wie vor Zugriff auf alte Datensicherungsbestände hat. Mit Hilfe von Bareos lassen sich Sicherungsintervalle und -pläne sowie Vorhaltezeiten so einstellen, dass sowohl alte als auch aktuelle Daten stets im Backup verfügbar sind. So lassen sich die Daten bestmöglich gegen Angriffe von Verschlüsselungs-Trojanern schützen.

 

Zum Einsatz von OPSI oder Bareos in Ihrem Unternehmen beraten wir Sie gern. Sprechen Sie uns an.

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